Unterwasser-Video-Anlage

Es handelt sich, wie man hier unschwer erkennen kann, keineswegs um eine Videoanlage im konventionellen Sinn, sondern um eine kabelgestützte Anlage! Wir hatten vom Boot aus schon öfters viel versprechende Echolot-Signale, die sich dann leider als größere Steine entpuppt haben. Jetzt können wie vorher! nachsehen...

Auf dem Bild kann man den Monitor, mit der Möglichkeit das Videosignal gleich aufzuzeichnen erkennen, auf dem das Kamerabild dargestellt wird. Das blaue Rohr auf dem Monitor ist das Kameragehäuse. Zur Zeit haben wir 60 Meter doppelt abgeschirmtes Kabel montiert. Die Kamera hat mit 2 Lux eine hervorragende Lichtempfindlichkeit.  Zusätzlich habe ich noch eine andere Kamera mit LED Beleuchtung. Montiert ist die Anlage in einer druckfesten, wasserdichten und praktisch unzerstörbaren GFK Box. Es besteht die Möglichkeit das analoge Signal abzugreifen und aufzuzeichnen.

Das Bild rechts zeigt dann die Einsatzmöglichkeit in Verbindung Mit der Kirby Morgan Bandmask!

Mariscope Schleppkamera

Die Schleppkamera (schwarzweiß, 0.5LUX) ist in einem Edelstahlgehäuse eingebaut, das in einem massiven Schlepprahmen hängt. Die Bildübertragung ist kabelgebunden, das 5mm starke Kabel ist kevlarverstärkt und hat eine Bruchlast von über 100 Kg, es dient auch gleichzeitig als Schleppleine. Allerdings bin ich da skeptisch und benutze zusätzlich eine "normale" 8 mm Leine als Schleppleine. Das Signal wird auf einem transportablen 12V Fernseher dargestellt, der auch gleichzeitig die Möglichkeit einer VHS Aufzeichnung bietet. Mit der Kamera ist es möglich in einem akzeptablen Zeitrahmen eine größere Fläche nach Wracks, bzw. Wrackteilen abzusuchen. Die maximale Einsatztiefe beträgt 100 Meter, allerdings reichen uns in der Ostsee 40 Meter Kabel. Wenn das Umgebungslicht nicht mehr reicht, besteht die Möglichkeit eine Beleuchtung über 4 Power-Leds zuzuschalten, die eine ausreichende Helligkeit auch bei absoluter Dunkelheit erzeugen, natürlich hilft das nicht, wenn das Wasser so trüb ist, dass die Sicht unter 1 Meter fällt. Die ganze Einheit ist elektrisch autonom, da ich zusätzlich über eine externe 12 Volt-Versorgung verfüge, die Strom für mehrere Stunden bereit stellt.